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Die Geschichte der Freien Christengemeinde Bad Reichenhall

Seit Anfang 2003 trifft sich die Gemeinde in den neuen und noch schöneren Räumen
der Tirolerstraße 2a, mit neuen Stühlen – 120
Stück. Im Sommer 2006 hat die Gemeinde etwa 76 Mitglieder (ohne Kinder und
Gäste).

Seit den 60er Jahren fand, meist bei Familie Lohr, eine wöchentliche
Hausbibelstunde statt, die von der Gemeinde Salzburg her betreut wurde. Die
Reichenhaller Geschwister, einige Familien, gehörten zur Gemeinde Salzburg und
arbeiteten dort auch fleißig mit. Die Schar nahm gegen 1986 ab, doch mit dem
Zuzug der Familie Anton Bergmair konnte mit einer eigentlichen Gemeindegründung
begonnen werden.

Am zweiten Sonntag im Januar 1987, im Gasthaussaal im Kammererbräu, wurde
sonntags früh erst einmal gelüftet, gekehrt und ein alter Kachelofen geheizt, um
den Gottesdienst beginnen zu können.

Nur wenige Personen zählte die kleine Schar, die ihren Prediger Anton Bergmair
mitleidsvoll beobachtete, wie er mit der Predigt hinter dem Gasthaustisch sein
Bestes gab. Gott verbietet in Seinem Wort jedem, der die Hand an den Pflug legt,
nach hinten zu schauen. Der Blick muß im Glauben in die Zukunft gerichtet sein,
wo Gottes Hilfe zu erwarten ist!

So geschah es denn auch. Sonntag für Sonntag sind Geschwister in Erwartung
gekommen und langsam tat der Herr Menschen hinzu. Schon ein halbes Jahr später
konnte ein Kellerraum gemietet werden, der 40 Menschen Platz bot.

Auch ein Nebenraum in beinahe gleicher Größe war dabei, so dass man mit Teestube
und Kinderarbeit beginnen konnte. Hier zeigte sich der Wert der Zusammenarbeit
im Land! Aus der Österreichischen Innenmissionskasse wurde damals ein
monatlicher Zuschuss gewährt. Mit diesem Betrag konnte die Pionierarbeit
bezüglich des Pastorengehaltes und der Saalmiete in einer Weise unter die Arme
gegriffen werden, die diesen Schritt im Glauben erst ermöglichte.

Im Herbst ’87 und Frühjahr ’88 erlebte die Gemeinde in ihren Kellerräumen einen
ersten größeren Wachstumsschub. Einige Familien schlossen sich, teils durch
Zuzug, der Gemeinde an. Nun waren es schon um die 20 Geschwister.

1990 schließlich wurden der Gemeinde von der stadteigenen Wohnbaugesellschaft
Räumlichkeiten in der Tirolerstraße 17 angeboten, die für ein freundliches
Ambiente sorgten. (Die Stühle
waren ein Geschenk der Kurverwaltung, die kurz zuvor ihren Konzertsaal neu
einrichtete, wodurch die noch recht geeigneten Sessel – 200 Stück! – übrig
geworden sind.) Regelmäßig trafen sich jetzt zum Gottesdienst eine Schar von
rund 55 Personen – die Kinder sind bei dieser Anzahl mit dazugezählt.
Schwerpunkte der Arbeit sind Gebetsgruppen und Hauskreise. Aus einem Hauskreis
(Traunreut) ist inzwischen schon eine eigenständige Gemeinde entstanden, die Freie Christengemeinde Traunreut.

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